Die Launen der Marianne

Schauspiel Dortmund

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In der Liebe kommt es darauf an, seine Anliegen verständlich zu machen! Das aber will dem jungen, zur Schwermut neigenden Coelio partout nicht gelingen. "Meine Zunge will nicht so wie mein Herz, und ich werde sterben, ohne mich mitgeteilt zu haben, wie ein Sprachloser in einem Kerker." Die Situation ist allerdings auch verzwickt: Seine Angebetete, die hübsche Marianne, ist mit dem mächtigen Richter Claudio verheiratet und verschanzt sich hinter den dicken Mauern ihres Anwesens. Coelios Briefe bleiben unbeantwortet, und auch die
nächtlichen Ständchen vor ihrem Fenster haben nicht den erwarteten Erfolg.
In höchster Verzweiflung bittet er seinen Freund Octave um Hilfe - ein schlagfertiger und trinkfester Tagedieb, dem die Herzen nur so zufliegen. Mit dem Ehrgeiz beseelt, Coelios Eroberungsversuch zu unterstützen, trägt Octave das Anliegen seines Freundes vor. Marianne bleibt nicht ungerührt - doch nun beginnt auch Octave, Zuneigung zu empfinden. Und im Hintergrund tobt der eifersüchtige Ehemann, der bereits ein Mordkommando zusammenstellt.


 

Regie: Jonas Fischer

Bühne und Kostüm: Larissa Hartmann

Dramaturgie: Alexander Kerlin

Es spielten: Bettina Lieder, Sebastian Graf, Randolph Herbst, Christoph Jöde

 

 

Presse:

"Jonas Fischer liefert ein richtig starkes Schurkenstück ab. Der sicher geniale junge Regisseur des Dortmunder Schauspiels gewährt seinen Schauspielern irre viel Freiraum, will sagen: Zeigt, was ihr könnt! Sortiert die Bravourstückchen der Seinen schön ausgewogen, will zeigen: Freiheit und Disziplin schließen einander nicht aus. So schließen sich "Die Launen der Marianne" am Ende zu einer ganz, ganz runden Sache."

Westfälische Rundschau

 

"Mussets Stil, kurze Szenen geradezu filmisch aneinander zu schneiden, seine großartigen Rededuelle und die frivol-boshafte Pointe, dass diese Liebesgeschichte eben kein glückliches Ende findet, sind in knapp 80 Minuten fantasievoll und mit großer Spielfreude umgesetzt."

Westfälischer Anzeiger

 

"Bettina Lieder ist eine prächtige Marianne, die die zickige Unnahbare mit Teenie-Gesten von heute ebenso überzeugend verkörpert wie die wütende Gattin. Der Kammerspiel-Spaß erntete bei der Premiere am Sonntag viel Applaus."

Ruhrnachrichten